Ausprobiert – outfittery.de + Gewinnspiel

Einkaufen zu können, ohne sich zu stressen, perfekt beraten sein und dennoch nicht einmal das Haus verlassen zu müssen, so sieht wohl für viele das Shopping der Zukunft aus. Derzeit schießen Online-Dienste und Warenhäuser, welche genau nach diesem Gesichtspunkt ihre Waren feil bieten wie Pilze aus dem Boden. Ich hatte Anlass, mir eine neue Garderobe zuzulegen und habe für euch und mich einmal den Dienst von www.outfittery.de ausprobiert.

Bevor einer quängelt sei direkt vermerkt, dass ich in keiner Relation zum Anbieter stehe und weder Gutscheine, noch Bezahlung, noch Waren für diesen Beitrag erhalte. Ich bezahle alle ausgewählten Klamotten selbst und dieser Bericht ist unabhängig und aufgrund der Nachfrage bei Twitter und Facebook entstanden.

Bestellen

Doch kommen wir nun mal zu Outfittery selbst und dem Ablauf der Bestellung. Ihr begebt euch zunächst auf die Website, dort gebt ihr erst einmal an, nach welcher Art von Kleidung euch der Sinn steht. Drei Kategorien stehen euch dabei zur Auswahl und bieten euch Kleidung im lässigen Freizeitlook, lässigen Bürolook, oder im totalen Businesslook. Habt ihr euch entschieden, gebt ihr nur noch eure Größen an und habt dann die Möglichkeit eurem persönlichen Styleberater noch ein paar Fotos hochzuladen, auf denen man euren bisherigen Style sieht. Die persönliche Einkaufsberatung wird bei Outfittery groß geschrieben, zumindest meiner Erfahrung nach. Denn damit euer Einkaufsberater wirklich euren Geschmack treffen kann, gibt es die Möglichkeit eines kostenlosen Anrufs bei dem ihr Go und NoGo für den Style angeben und noch ein paar Details klären könnt. Das funktioniert natürlich am Besten, wenn man grob weiß, was man will. Ich wusste für meinen Teil so gar nicht was ich wollte. Ich habe nur ein paar Kilo verloren und mir passen gerade mal noch eine Hose und eine handvoll Shirts. Ich wollte mich also mal überraschen lassen.

Die Box

Gerade mal 2 Werktage nach dem Telefonat mit meinem Outfit-Spezialisten, kam die Box schon bei mir an und ich war schon ziemlich gespannt. Zwar kann man bei der Bestellung der Box einen groben Preisrahmen jeweils für Hemden, Hosen, Schuhe und Co. angeben, doch von den Preisen an und für sich weiß man bis zum Eintreffen der Box nichts. Natürlich ebenso wie von der Auswahl der Klamotten. Die Vorgaben für meinen Geschmack waren recht einfach gehalten. Ich wollte nichts mit langen Ärmeln, eher Freizeit als Business und gerne mal ein wenig mit Farben gespielt. Mehr hatte ich als Anspruch nicht geäußert.

Gestern habe ich dann voller Vorfreude die Box aufgerissen. Darin befanden sich zwei paar Schuhe, zwei Unterhemden sowie vier Outfits bestehend jeweils aus Hose und mindestens einem Oberteil. Bei den Hosen hat mein Styleberater Dennis voll ins Schwarze getroffen. Neben einer handgeschriebenen Karte waren in meiner Outfitterybox eine Chino-Hose, eine kurze elegante Hose und eine enge Stoffhose, die ich alle samt behalte. Sie gefallen mir von Schnitt, Style, Form und Farbe einfach nur supergut. Die vierte Hose, eine Alltagsjeans gebe ich zurück, da ich so eine noch habe und diese noch passt. Ich war überrascht, wie gut die Hosen sitzen, zwar alle etwas enger, aber das ist einfach mal eine willkommene Abwechslung zu meinem sonstigen 3-Meter-Zu-Groß-Stil.

Bei den Oberteilen sieht die Sache durchwachsener aus. Lediglich zwei Polo-Hemden in Weinrot und Petrol behalte ich, diese beiden sind aber schon jetzt meine Lieblingsstücke geworden. Eine etwas schickere Stoffjacke, ein Karohemd, die zwei Unterhemden und ein Langarm-Pulli mit Reißverschluss und ein Querstreifen-Shirt gehen zurück. Hauptsächlich weil mir der Style einfach überhaupt nicht gefällt. Ebenso ein großer Griff ins Klo sind die Schuhe gewesen. Weiße Leinenschuhe und Sneaker in Wildlederoptik zum Schnüren sind zwar per se nichts schlimmes, aber sie passen einfach nicht zu mir. Da ich dem Styleberater Dennis aber in der Kategorie keinerlei Vorstellungen nennen konnte, trifft ihn hier keine Schuld.

Marken und Preise

Von der Auswahl der Kleidung her, war die Box, welche man übrigens zehn Tage lang Testen und Begutachten darf, ein guter Mix von günstigeren Sachen wie etwa Tom Taylor, als aber auch von hochpreisigeren Marken wie etwa Jack & Jones. Insgesamt hätte die komplette Box, so ich sie denn behalten hätte, runde 600 €uro gekostet. Für zwei paar Schuhe, sieben Oberteile, ein Gürtel und vier Hosen ein Preis aus der Kategorie „mittel. Ich persönlich bin bisher meistens aber wesentlich günstiger einkaufen gegangen. Dafür dann aber oft mit schlechter Beratung und ewigem Gesuche. Meine Auswahl an Klamotten die ich auf jeden Fall behalte schlägt mit Rund 200 €uro auf den Geldbeutel, für drei Hosen und zwei Oberteile. Dabei muss ich aber sagen, dass es davon schon mindestens drei Kleidungsstücke direkt in meine Lieblingsklamotten geschafft haben, wie diese Kombination hier:

Fazit

Wer keine Zeit oder keine Lust auf Shopping hat und sich mit neuen Styles überraschen lassen möchte, der ist bei Outfittery genau richtig, insbesondere wenn er auch bereit ist für das eine oder andere Stück etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Wer lieber aufs Sparen aus ist und auch das Shoppen an sich als super empfindet, der geht lieber in lokale Geschäfte und lässt sich dort die Tüten voll machen. Ich selbst habe sicherlich nicht das letzte mal bei Outfittery bestellt, denn so einfach wie Bestellung und Rückversand mit beigelegtem Retourenschein und Paketklebestreifen funktioniert, ist das ganze ne ziemlich stressfreie Angelegenheit.

Gewinnspiel

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und Outfittery gerne mal testen möchte, für den habe ich etwas. Meiner Box lagen, wie wahrscheinlich jeder anderen Outfittery-Box auch, zwei Geschenkkarten zu jeweils 20 €uro bei, welche ich an euch weiter gebe. Ihr könnt euch bis zum Freitag, den 20.06.2014 um 20:00 Uhr eine der Karten sichern, in dem ihr mir einfach in den Kommentaren euer Lieblings-Kleidungsstück nennt. Ich drücke allen die Daumen.

Veröffentlicht von

Gründer und Zeugwart bei www.blendstufe.de - Gegenlichtliebe, Available Light Fetischist

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