Von der Haribo-Bar, Marcel D’Avis und dem „schießt euch im Bus bitte nicht ganz ab“

Nachdem ich erst vor kurzem einen Erguss von knapp 1.500 Worten in einen meiner aktuellen Lieblingsartikel einfließen und ich fürchte, dass dieser Artikel in die selben Ausmaße ausarten wird, aber da müsst ihr durch. Ich war bei 1&1 und habe mir das neue Logistikzentrum angesehen und möchte euch auf diesen kleinen Event mitnehmen.

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Ab und an kommt es vor, dass ich von der einen oder anderen Firma zu einem kleinen Event eingeladen werde. Im letzten Jahr war das Microsoft, heuer hat es mich zu den Kollegen von 1&1 verschlagen, für die ich letztes Jahr ja schon eine kleine Serie zur Smartphone-Fotografie schreiben durfte. Grund der Einladung war zwar das neue Logistikzentrum der Kollegen sowie die Vorstellung des Motorola X Play Smartphones in Montabaur. Für mich aber auch eine tolle Gelegenheit, Blogger-Kollegen wie Chris von themetro oder Denny von Smartdroid wieder zu sehen, denn die sind mir über die Bloggerjahre durchaus ans Herz gewachsen. Aber auch neue Bekanntschaften erwarteten mich und mit manchen, wie etwa Jan von gdgts versteht man sich und alles passt wie Arsch auf Eimer. Wie immer beginnen wir aber mal ganz am Anfang.

Bandshirt, Bandshirt im Schrank, für welches bin ich zu dick und für welches zu schlank?

Die Einladung zum Event erfolgte unter dem Twitter-Hashtag #1und1hwl und nannte sich 1&1 Hardware-Lounge. Diese wiederum stand ganz im Zeichen des „Bandshirtfriday“ und so am die Einladung nicht nur für eine Präsentation von ein bisschen Tech sondern mit einem akustischen Highlight, einer Einladung zu einem Privatkonzert der Band „Hi! Spencer„.

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Damit ging die Misere los. Denn gefordert war, ein Shirt seiner Lieblingsband zum Event zu tragen. Was hatte ich im Schrank? Klar. Nirvana. Mist. Biste zu fett für geworden. Was noch? The Cure. Cool. Mist. Biste zu schlank für und eigentlich hörste die Band auch gar nicht mehr. Es musste also was neues her und so habe ich mich für etwas Rumpfkluft meiner Dauerbrennerband Schandmaul entschieden, diese kurzerhand geordert und so war ich denn erstmal set and ready. Der Tag kam also und ich ging gut gelaunt auf Tour ins schöne Montabaur und die ersten Kollegen schlossen sich im Zug ab Frankfurt an. Gott sei Dank war ich nicht Teil von Kollege Gilly’s Daily Vlog 😀

„Guck mal, Marcel D’Avis!!! Den gibts ja wirklich!!!“

Angekommen gabs eine liebe Begrüßung durch die 1&1 Kollegen und Kolleginnen, bei Schnittchen und Limo (ehrlich. LIMO. OHNE ALKOHOL). Dann ging es weiter zum obligatorischen Teil, der Vorstellung des Motorola X Play Smartphones, zu dem ich später noch ein paar Takte verliere. Auch hier hat man es uns nicht nur einfach gemacht, sondern uns überrascht. Es gab eine Haribo-Bar, bei der man sich seine eigene Schnucktüte zusammenstellen konnte.

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Gesagt getan und auf dem besten Wege auch fürs neue Bandshirt zu fett zu werden, setzten wir uns mit den Schnucktüten und begeisterter Miene und lauschten dem Vortrag zu den aktuellen Zahlen bei 1&1 und dem Motorola X Play. Doch was dann passierte, hatte nun wirklich keiner erwartet. Angekündigt wurde der Leiter des Logistikzentrums, herein kam … MARCEL D’AVIS… wer den Kollegen nicht kennt, hat durchaus was verpasst (Info-Material 😉 ). Es gibt ihn also wirklich, dachten wir so bei uns, denn die meisten von uns hielten ihn bislang für eine PR-Erfindung, einen Schauspieler für Werbezwecke. Nichts. Marcel D’Avis, den man nach dem Kennenlernen getrost als coole Socke bezeichnen kann, führte uns höchst persönlich durchs Logistikzentrum. Ein klasse WoW-Effekt 🙂

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Das Logistikentrum und das Motorola X Play

Fangen wir beim kleineren an, dem Motorola X Play Smartphone. Ich bin aus der Hardware-Testerei mittlerweile ziemlich raus gewachsen und möchte hier an dieser Stelle auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Ein Smartphone ersetzt bei mir im Alltag die Kompaktkamera und ist ansonsten nur ein Mail-Social-Telefon-Helferlein und muss schlichtweg flüssig seinen Dienst tun. In allen Lebenslagen. Aktuell erledige ich alle Aufgaben mit einem iPhone, aber das Motorola X Play ist für den aufgerufenen Preis von Rund 350€ ein starker Allrounder. Gutes Display, starker Akku, anständige Kamera und das ganze staub- und spritzwasserfest – was will man mehr? Wem das Ökosystem egal ist, oder wer so oder so Android-Geräte bevorzugt, der macht mit dem X Play nichts verkehrt.

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Ich für meinen Teil sehe mir lediglich die Kamera genauer an und dazu werde ich in naher Zukunft auch noch Worte verlieren. Wen das Gerät an sich mehr interessiert, der wird hier bei Denny fündig oder kann sich bei Chris mit Informationen eindecken.

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Interessanter war dennoch das neue 1&1 Logistikzentrum. Für das Volumen von knapp 20.000 Sendungen am Tag war das Zentrum erstaunlich klein und man hatte irgendwie immer den Eindruck – „Das kanns doch nicht schon gewesen sein,oder?“ doch in der Tat. Im Umkreis von 200km schafft 1&1 künftig sogar Lieferungen am selben Tag, so zumindest der Plan von Marcel D’Avis. Beeindruckende Zahlen auf jeden Fall und man merkte der Führung an, dass nicht nur Stolz mitschwang sondern auch Tatendrang und ne ordentliche Portion Ehrgeiz. Wenn das den Marcel D’Avis mal nicht Auslastet, weiss ich auch nicht mehr 😛 – und da Führungen keiner so gut filmt wie der Gilly, lasse ich euch einen Moment mit seinem wirklich gut gelungenen Zusammenschnitt alleine.

Coole Geschichte soweit und auch für mich richtig interessant gewesen, sowas mal zu sehen. Doch das sollte nicht der letzte „Oha-Faktor“ des Tages werden, denn nach dem obligatorischen Selfie mit Mr. Kundenzufriedenheit D’Avis ging es in ein echtes Schmuckstück. Ein US School Bus umgebaut zur Party-Masschine und die ersten alkoholischen Getränke erwarteten uns vor dem Logistikzentrum.

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„Bitte schießt euch im Bus noch nicht komplett ab“

So lautete wohl der Auftrag an Martin Fischer, einen der Organisatioren. Sorry Martin, das ging schief, denn ein „Stößchen“ jagte das andere, gute Musik, gute Gespräche und viele derbe Witze sorgten für eine richtig bombastische Stimmung.

 

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(Die richtig peinlichen Fotos erspare ich euch bewusst an dieser Stelle 😉 )

Am Ende der Fahrt, im 25hrs Hotel in Frankfurt hatten wir jeder schon feierlich getankt und waren gut dabei. Aber das war mitnichten das Ende des Abends. Hier ging es erst richtig los. Während die Kollegen, welche über Nacht blieben ihre Zimmer mit ihrem Hab und Gut versahen, ging es für andere schon auf die Dachterrasse zum Sonnenuntergangsgucken und Getränke schlürfen. Holy Moly, war das eine Aussicht.

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Vom gemütlichen Beisammensein auf der Dachterasse ging es dann runter ins Lokal zum Essen. Sieben Gänge erlesene Köstlichkeiten und ich trottel hatte vegetarisch bestellt, weil ich an dem Tag als wir das entscheiden mussten Fleisch satt hatte. Gott sei Dank konnte man hier und da einen Gang mit den Kollegen tauschen. Das Essen des Hotels war durch die Bank weg kreativ, sehr lecker und auf den Punkt, für meinen Geschmack. Großes Lob hier an die Belegschaft, auch für den prompten Service und die freundliche Bedienung. Hier ein paar Highlights:

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Ich kam, aß und ging zu früh

Zum eigentlichen Hauptteil des Events, dem Konzert von Hi! Spencer ging es anschließend in den Kellergewölben des 25hrs Hotel. Da ich aber familiär verpflichtet war, habe ich dieses leider auslassen müssen und kann mich aber dank des PR-Teams von 1&1, überschwänglicher Dank sei an dieser Stella an Martin, Peter und Salomé ausgerichtet <3, an der Musik der Jungs dennoch erfreuen. Ihr Stil und ihre Musik sind per se nicht mein Geschmack, dennoch habe ich auf ihrer Scheibe mein Lieblingslied „Tel Aviv“ gefunden und höre das auch recht gerne im Auto. Selbst mein Junior rockt schon ab zu den Klängen der Osnabrücker Truppe.

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Danke liebe Kollegen von 1&1. Das war saubere Arbeit und ein tolles Erlebnis.

Veröffentlicht von

Gründer und Zeugwart bei www.blendstufe.de - Gegenlichtliebe, Available Light Fetischist

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