Vergessen: von echten Freuden

Als ich vor kurzem die Bilderserie mit Martin Schenk hier im Blog veröffentlicht habe, habe ich die Headline um den Zusatz „und von echten Freuden“ erweitert. Allerdings habe ich im Text ganz vergessen zu erzählen, was diese echten Freuden waren und sind. Das holen wir jetzt nach.

Mit der Bilderserie von Martin Schenk und dem Foto oben ist mir nämlich etwas wundervolles passiert. Vielleicht kennt ihr diesen Moment, der ungefähr einer der schönsten ist, den es so gibt. Jeder Mensch hat Vorbilder, Idole, Menschen nach deren Schaffen man strebt. Das ist sogar noch einmal deutlich intensiver, wenn man den selben Beruf, die selbe Tätigkeit oder den selben Lifestyle pflegt, wie jene Person. Man erstrebt in dieser gemeinsamen Sparte nicht nur ähnlich gute Ergebnisse, sondern auch die Anerkennung derer, die dieses Gebiet prägen. Dass dies vielen Menschen so geht, zeigte unlängst auch eine befreundete Fotografin.

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Genau das ist mir mit den letzten Bildern auch passiert. Nicht nur, dass insgesamt vier meiner absoluten fotografischen Vorbilder ihr Like gaben, und teilweise auch mit Lob die Bilder kommentierten, auch im Real Life sprachen mich Fotografen auf meine Entwicklung an. Das macht unheimlich stolz und gibt einem das besondere Gefühl, dass die Richtung die man eingeschlagen hat goldrichtig ist. Nur wer stehen bleibt hat verloren und so plane ich immer wieder Dinge, die ich so auch noch nie gemacht habe. Selbst wenn man dann aus solch einem Experiment von zwei Stunden auch erst mal nur ein halbwegs gutes Foto rausbringt, so weiss man dann dennoch hinterher deutlich mehr. Der Weg ist hier das Ziel (*Phrasenschwein fütter*).

Viel geschwalle, wenig Text, das hat sich einfach gut angefühlt und war mir eine echte Freude – danke, ihr Foto-Vorbilder 😉 und euch sei gesagt – das hat jetzt fast drei Jahre gedauert. Bleibt dran!

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Gründer und Zeugwart bei www.blendstufe.de – Gegenlichtliebe, Available Light Fetischist