Umstieg, Bilder, Wechsel und dunkle Schokolade

Aktuell hat mich die Fotografie fest in der Hand. Während ich gleichzeitig bezahlte Auftragsarbeiten und freie Arbeit unter einen Hut mit Hauptjob und Familie zu bringen versuche haben sich in der Fotografie selbst, über die ich hier blogge einige neue Entwicklungen für mich ergeben. Ich arbeite an einem Umstieg von Lightroom auf Capture One, habe viele neue Bilder gemacht, evaluiere einen Wechsel von meiner Sony A7R weg und habe einen heißen Tipp für coole dunkle Schokolade für euch. Doch der Reihe nach.

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Umstieg

Einige haben es ja auf Twitter eventuell schon mitbekommen. Ich arbeite momentan an meinem Wechsel von Lightroom zu Capture One, welcher sich als schwieriger gestaltet als gedacht. Ich möchte eigentlich wechseln, weil die Algorithmen von Capture One deutlich besser sind. Hauttöne angleichen, Schärfen und vieles mehr sieht in C1 einfach besser aus und produziert im Endergebnis eine deutliche Steigerung in meiner RAW-Entwicklung. Problematisch ist dabei allerdings die Software selbst. Sie ist zwar hochgradig anpassbar, dafür aber mindestens ebenso unintuitiv. Daher steht vorm Umstieg erstmal eine steile Lernkurve an, welche ich mit Hilfe von Rheinwerk-Tutorials (Anm. d. Autors: Rezension folgt!) und der Hauseigenen „Masterclass“ des Herstellers versuche zu meistern. Dazu kommt, dass mich C1 momentan da ich es noch nicht beherrsche in meinem Arbeitstempo eher beschränkt. Daher arbeite ich aktuell noch mit einer Kombination aus beiden Systemen. Lightroom nutze ich für Auftragsarbeiten und Outdoor-Fotos, Capture One hingegen für freie Arbeiten und Studioaufnahmen. Allein schon wegen dem Tethered Shoot.

Capture One

Bilder

Damit ihr hier nicht nur trockenen Text zu sehen bekommt, habe ich hier für diesen Artikel eine kleine Auswahl meiner letzten Arbeiten erstellt. Ich zeige euch hier also sowohl veröffentlichte als auch ungezeigte Werke ohne viele Worte.

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Wechsel

Ein weiteres Problem das ich aktuell versuche zu lösen hängt schlichtweg an der von mir eingesetzten Technik. Meine Sony A7R ist ein mega geiles Teil, keine Frage. Aber ich vermisse genau zwei Dinge. Zum einen fehlt mir Serienbildgeschwindigkeit. Die A7R ist im „Dauerfeuer“ unendlich langsam. Genau den Speed bräuchte ich aber bei Taufen oder ähnlichen Veranstaltungen und auch in den freien Arbeiten, wo ich zumeist aus meiner eigenen Bewegung heraus in die Bewegung des Modelles fotografiere. Genau in diesem Fall stößt auch das zweite Problem an, der sehr schlechte Continuous Autofokus. Der baut in der Bewegung ins besondere im Gegenlicht mächtig viel Blödsinn.

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Aus diesem Grunde evaluiere ich gerade eine Nikon D750 und werde mir im Anschluss daran auch noch die A7RII anschauen und mich in aller Ruhe unter Abwägung der Vor- und Nachteile entscheiden wie es für mich da weiter geht. Wenn ihr Tipps habt – ich bin über jeden Beitrag dankbar!

dunkle Schokolade

Abseits von Bildern und den damit verbundenen, hier beschriebenen Problemen die ich aktuell habe, tue ich natürlich auch noch andere Dinge. Ich bin ein Genussmensch und kann gutem Essen, speziellen Küchen und kulinarischen Genüssen in flüssiger Form sehr viel Abgewinnen. Ich koche leidenschaftlich gerne und probiere viele Dinge aus. Ein Trend ist mir dank des lieben Frank Feils untergekommen. Coldbrew heisst der neue heiße Scheiss in kalter Form, dem ich hoffnungslos verfallen bin.

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Bei Coldbrew handelt es sich um kalt gebrauten Kaffee. Im Gegensatz zur heiß gebrühten Variante erreicht man die Extraktion durch extrem langes ziehen lassen. Kurz zusammen gefasst läuft die Zubereitung wie folgt. Ihr nehmt einen hochwertigen Kaffee, und gebt 100 Gramm in ein großes (!) Einmachglas. Gießt das Ganze dann mit 500ml kaltem Wasser auf und verschließt die Nummer. Danach lasst ihr das Gebräu mindestens 20 Stunden ziehen. Filtert das Extrakt durch einen Papierfilter oder ähnliches und ihr seid fertig. Das damit entstandene schwarze Gold hält sich etwa zwei bis drei Wochen im Kühlschrank.

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Für den allerersten Genuss nehmt ihr ein kleines Glas, drei bis fünf Eiswürfel und gießt drei Finger breit Extrakt auf. Lasst die Eiswürfel etwas einschmelzen und genießt dann diese Köstlichkeit. Wer den richtigen Kaffee hat, der schmeckt, anders als bei der heißgebrühten Variation unheimlich intensive Aromen wie Früchte, Waldboden und unendlich zarte dunkle Schokolade. Ich trinke Kaffee nicht mehr anders. Einen Tipp für guten Kaffee habe ich natürlich auch. Probiert diesen hier:

GEPA Bolivien Bio Cafe Yungas, 1er Pack (1 x 250 g Packung)

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4.6 von 5 Sternen (18 customer reviews)

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Wer sich die Matscherei mit dem Einmachglas und den Filtern sparen möchte, der kann direkt zum Hario Coldbrew Fläschlein greifen. Gut investierte 25€ für ein tolles Getränk, welches man dann nach dem ersten pur-Genuss später dann mit etwas Wasser, mehr Eis oder weniger Kaffee beim extrahieren zubereiten kann, ganz nach Geschmack.

Hario „Filter in Coffee Bottle“ Kaffeebereiter für Coldbrew / kaltgebrühten Kaffee (beige)

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4.7 von 5 Sternen (7 customer reviews)

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Wohl bekomms! 😉

Veröffentlicht von

Gründer und Zeugwart bei www.blendstufe.de - Gegenlichtliebe, Available Light Fetischist