Sanyo Eneloop und Charger im Test

Sanyo Eneloops

Sanyo Eneloops

Ich habe es immer und immer wieder gesagt bekommen, die “Sanyo Eneloops sind die besten Akkus die ein Fotograf hernehmen kann”! Ich dachte mir für meinen Teil, naja, wenn ich Akkus mit gleicher Ladung nehme, kann ja der Unterschied nicht besonders groß sein…. Ob diese Haltung bestätigt wurde oder nicht, möchte ich euch in diesem Test erzählen.

Die erste Frage die ich mir stellen musste war, wie ich denn überhaupt Akkus miteinander Vergleiche. Ein Vergleichsshooting macht wenig Sinn, denn jedes Shooting ist anders und auch bekommt man je nicht unbedingt mit einem Shooting die Akkus leer und stoppt die Zeit nebenbei. Genausowenig kann ich hier ein Radio einstöpseln und auf volle Pulle drehen, bis die Akkus leer sind. Außerdem müsste ich das ja zweimal machen, denn ich wollte ja eigentlich herausfinden, wie sich die Eneloops gegen die bisher von mir verwendeten Ansmann Akkus mit 2850 mAh schlagen. Doch bevor ich euch erkläre, wie ich dieses “Dilemma” gelöst habe, klopfen wir ein paar Daten um die Eneloops ab:
 

  • Eneloop XX Akku
  • 2500 mAh
  • Sanyo Charger MQR06W
  • 4 Ladeplätze normal
  • 2 Ladeplätze 2x Speed
  • 1 Ladeplatz 3x Speed

 

Sanyo Eneloop MQR06-E-4-3UWXB Ladegerät inkl. Akku (4x AA, Min 2450 mAh, Max 2500 mAh)
Neupreis: EUR 28,40 / Gebraucht ab: EUR 28,40
69 Bewertungen

Ich habe mir für den Test folgendes überlegt. Ich habe ihn in drei Teile gegliedert. Zum einen habe ich die Akkus einfach mal eine Woche lang in der Ecke liegen lassen und dann einfach mal gemessen, wieviel Kapazität noch drin war. Weiterhin habe ich beide Akku-Typen jeweils auf eine meiner normalen Foto-Touren durch unser Umland mitgenommen, auf denen die Meisten meiner Fotos entstehen. Auch da habe ich Anschliessend gemessen was noch drin war. Zu guter letzt habe ich dann doch beide Akku-Typen auf ein Shooting mitgenommen und mit jedem Satz ca. 2 Stunden lang fotografiert. Für die Touren und das Shooting waren die Akkus jeweils frisch geladen, mit dem selben Charger. Das Ergebnis zeichnet ein klares Bild ab. Für Test eins, also dem “eine Woche liegen lassen” waren die Ansmann Akkus bei ca. 60% ihrer Ladung. Die Eneloops XX hatten dagegen noch fast volle Kapazität. Auch bei den zwei Foto-Touren war das Ergebnis ähnlich. Während die Akkus von Ansmann nach 2 1/2 Stunden Tour noch ca. 30% Kapazität hatten, bin ich mit den Eneloops bei rund 60% gewesen. Beim Party-Shooting war das Ergebnis etwas knapper, ich habe hier bei Ansmann noch 40% gehabt, bei den Eneloops noch ca. 50%

Sanyo Eneloop und Charger

Sanyo Eneloop und Charger

Es kommt also nicht nur auf die Kapazität und deren blanke große Zahl an, sondern es kommt besonders darauf an, wie schnell sich der Akku entlädt. Das war mir so bisher nicht bewusst und bekannt, zumal ich eher selten mit Blitz arbeite. Mit dem Charger bin ich unterdessen sehr zufrieden, die Eneloop XX Akkus werden in ca. 3 1/2 Stunden voll geladen. Nutzt man die Schnelladefunktionen geht das laden natürlich noch schneller von statten. Fazit: Ich habe nun ca. 16 Ansmann-Akkus zu verkaufen :)

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Autor und Zeugwart bei www.blendstufe.de sowie freier Autor auf www.mobiFlip.de - fotobegeistert, techverliebt und Farbmaushalter