Review: Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ

Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ

Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ

Wie ihr schon öfter gelesen habt, gehe ich ganz gern mal auf Gebraucht-Schnäppchenjagd. Denn die Fotografie als Hobby kann teuer werden, wenn man nicht gern bastelt. Ich habe mir dieser Tage ein Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ gebraucht gekauft. Wie immer habe ich auf einen einwandfreien Zustand geachtet und auf einen vertretbaren Preis. Schließlich bin ich meiner Regierung rechenschaftspflichtig 😉

Das Cullmann Magnesit 560 ist ein Aluminium Stativ. Es gibt dieses Stativ auch noch in der Carbon-Variante, definitiv eine feine Sache aber selbst im Gebrauchtmarkt noch zu teuer für mich, denn das Cullmann Magnesit 580C kostet derzeit rund um die 100 €uro. Wofür man ein solches Stativ aber braucht, ist schnell erklärt. Oftmals kommt man auf Foto-Touren zum Beispiel im Tierpark in Situationen, wo man keinen Blitz verwenden kann oder möchte oder darf. Wem dann das Licht zu knapp ist für eine Auslösung frei Hand, der kann versuchen mit hohen ISO-Einstellungen von über 800 etwas zu erreichen, läuft aber dabei Gefahr das Bild zu verrauschen. Die andere Möglichkeit wäre, die Verschlusszeit entsprechend länger zu wählen um so genügend Licht aufs Bild zu bringen. Um dabei nicht zu verwackeln nutzt man Stative. Wer sich aber im Zoo nicht mit Drei- oder Vierbeinstativen herumärgern möchte, zumal diese auch meistens gut was wiegen, der sollte ein Teleskop-Einbeinstativ in Betracht ziehen. Das Cullmann Magnesit 560 kommt mit folgenden Features zu euch:

 

  • 4 Beinsegmente
  • 31mm Durchmesser Stativbein
  • maximale Höhe 160cm
  • minimale Höhe 46cm
  • Gewicht 700g
  • Tragfähigkeit 11kg
  • Aufschraub-Gewinde / kein Kugelkopf

Der Cullmann ist stabil, hat einen durch Gummiaufsatz beweglich gemachten Standfuss und erreicht eine Höhe von 160cm, definitv mehr als genug. Das Auf- und Abschrauben der Kamera geht einfach von statten und durch eine extra Handschlaufe bleibt das Stativ immer fest im Griff. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, werde ich das Einbein testen und schauen ob es mir die Verwacklungsfreiheit bringt, welche ich mir davon erhoffe. Außerdem erhoffe ich mir eine Erkenntnis darüber, obs für das Stativ noch eine Schnellwechselplatte beziehungsweise einen Kugelkopf braucht. Von der Verarbeitung, vom Handling und dem Gewicht kann ich euch dieses Stativ wirklich nur empfehlen.

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Gründer und Zeugwart bei www.blendstufe.de – Gegenlichtliebe, Available Light Fetischist