Kickstarter “KICK” bringt Studiolicht für die Hosentasche

Licht ist das A und O in der Fotografie. Entweder durch seine Farbtemperatur, den Winkel des Einfalls oder durch seine Abwesenheit bestimmt das Licht wie kein anderer Faktor ein Foto. Wer mit Licht arbeiten kann, wer es versteht und einzusetzen weiß, der hat in der Fotografie eines der Hauptaspekte gemeistert. An der großen DSLR bedient man sich zur Schaffung und Formung des Lichtes einer bestimmten Ausrüstung, meist sehr umfangreich, teilweise sperrig. Damit soll nun Schluss sein. Das Kickstarter-Projekt “KICK” will euch eine “Lichtmaschine” an die Hand geben, mit welcher ihr nicht nur mit eurem iPhone tolle Lichtefekte kreieren könnt, sondern auch in eurem heimischen Tisch-Studio etwas anfangen könnt. Der KICK kann, über eine spezielle Anwendungen jede mögliche Farbtemperatur zur Beleuchtung erschaffen und auch von einem Video oder der Bildvorschau eine Farbe wählen und wiedergeben. Wie genau das gehen soll zeigt das Video der Entwickler.

Für 89 amerikanische Dollar sichert ihr euch die Non-Wifi Version des KICK, zuzüglich 15 Dollar für den internationalen Versand. Für meinen Geschmack etwas teuer, aber die Idee finde ich super. Fraglich ist für mich einzig die Leistung und die Stromversorgung des KICK. Wer mehr erfahren will, sollte sich die Kickstarter-Page mal ansehen.

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Foto für euch: Mineralgestein

Zugegeben, das Foto ist nicht besonders spektakulär, aber ich mag die Struktur dieses Steines und seine warme, nahezu leuchtende Farbe. Ich habe ihn auf einer Fototour am Wegesrand gefunden und ich habe bestimmt auch lustig ausgesehen, vor ihm liegend mit der Kamera im Anschlag, aber sei es drum. Hier ist das heutige Foto für euch:

Mineralgestein

Mineralgestein

Das Bild in höherer Auflösung findet ihr hier.

Tipps für Einsteiger – Weiten, Höhen und Tiefen als fotografisches Stilmittel

Leading Lines im Bildaufbau

Leading Lines im Bildaufbau

Ich glaube das Schwierigste für einen Anfänger der Fotografie ist das sinnvolle, kreative und stilvolle komponieren eines Fotos. Der Aufbau von Bildern, beginnend mit dem goldenen Schnitt, über Winkel bis hin zu einer kreativen Note durch Unschärfen oder Effekt-Lichter ist der Grundstein zu erfolgreicher Fotografie und atemberaubenden Fotos. Neben Filtern und Blickwinkeln gibt es aber noch einfachere Mittel der Bildgestaltung in Form von Linen. Horizontlinien, Höhen, Tiefen und Weiten sind ausgezeichnete Stilmittel um ein Bild aufzubauen und wollen mit bedacht und zielgerichtet eingesetzt werden. Damit das gelingt hat advancedphotography 6 tolle Tips zusammengestellt um mit Höhen, Tiefen und Weiten richtig zu arbeiten und den gewünschten Effekt zu erzielen. Somit kommt ihr auch als Anfänger einen guten Bildaufbau zustande. Alle Tips, welch besonders auf Landschaftsfotografie Anwendung finden, bekommt ihr hier: Click me.

Review: Rollei Fisheye Objektiv für das iPhone

Rollei 0,28x Fisheye-Objektiv

Rollei 0,28x Fisheye-Objektiv

Als ich die Nachricht gelesen habe, dass es ein Fisheye-Objektiv für das iPhone gibt, sind mir 2 Sachen durch den Kopf geschossen. Zum einen der Gedanke: “Haha, ein Objektiv am iPhone!!” und kurz danach eine Ergänzung: “Wie soll denn das befestigt werden?” Beide Fragen und einige mehr werde ich euch in diesem Artikel beantworten, aber zuvor muss ich mich bei allen Twitter-Followern entschuldigen, die ich wohl die letzten Tage mit permanenten Fisheye-Fotos etwas genervt habe. Keine Angst, war alles zu Testzwecken 😉 Doch legen wir mal mit dem Produkt los.

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Foto für euch: Bodo mit dem Bagger

Als ich dieses Bild aufgenommen habe, hatte ich den oben genannten Titel im Ohr. Auch wenn ich weiß, dass dies hier ein Bulldog ist und kein Bagger. Die Baggerschaufel lag aber als Aufsatz daneben. Übrigens hat Google+ beim Uploaden ein Gesicht in diesem Bild gefunden. Findet ihr es auch? 😉

Fendt

Fendt

Das Bild in größerer Auflösung findet ihr hier.

Review: Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ

Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ

Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ

Wie ihr schon öfter gelesen habt, gehe ich ganz gern mal auf Gebraucht-Schnäppchenjagd. Denn die Fotografie als Hobby kann teuer werden, wenn man nicht gern bastelt. Ich habe mir dieser Tage ein Cullmann Magnesit 560 Einbeinstativ gebraucht gekauft. Wie immer habe ich auf einen einwandfreien Zustand geachtet und auf einen vertretbaren Preis. Schließlich bin ich meiner Regierung rechenschaftspflichtig 😉

Das Cullmann Magnesit 560 ist ein Aluminium Stativ. Es gibt dieses Stativ auch noch in der Carbon-Variante, definitiv eine feine Sache aber selbst im Gebrauchtmarkt noch zu teuer für mich, denn das Cullmann Magnesit 580C kostet derzeit rund um die 100 €uro. Wofür man ein solches Stativ aber braucht, ist schnell erklärt. Oftmals kommt man auf Foto-Touren zum Beispiel im Tierpark in Situationen, wo man keinen Blitz verwenden kann oder möchte oder darf. Wem dann das Licht zu knapp ist für eine Auslösung frei Hand, der kann versuchen mit hohen ISO-Einstellungen von über 800 etwas zu erreichen, läuft aber dabei Gefahr das Bild zu verrauschen. Die andere Möglichkeit wäre, die Verschlusszeit entsprechend länger zu wählen um so genügend Licht aufs Bild zu bringen. Um dabei nicht zu verwackeln nutzt man Stative. Wer sich aber im Zoo nicht mit Drei- oder Vierbeinstativen herumärgern möchte, zumal diese auch meistens gut was wiegen, der sollte ein Teleskop-Einbeinstativ in Betracht ziehen. Das Cullmann Magnesit 560 kommt mit folgenden Features zu euch:

 

  • 4 Beinsegmente
  • 31mm Durchmesser Stativbein
  • maximale Höhe 160cm
  • minimale Höhe 46cm
  • Gewicht 700g
  • Tragfähigkeit 11kg
  • Aufschraub-Gewinde / kein Kugelkopf

Der Cullmann ist stabil, hat einen durch Gummiaufsatz beweglich gemachten Standfuss und erreicht eine Höhe von 160cm, definitv mehr als genug. Das Auf- und Abschrauben der Kamera geht einfach von statten und durch eine extra Handschlaufe bleibt das Stativ immer fest im Griff. Sollte sich die Möglichkeit ergeben, werde ich das Einbein testen und schauen ob es mir die Verwacklungsfreiheit bringt, welche ich mir davon erhoffe. Außerdem erhoffe ich mir eine Erkenntnis darüber, obs für das Stativ noch eine Schnellwechselplatte beziehungsweise einen Kugelkopf braucht. Von der Verarbeitung, vom Handling und dem Gewicht kann ich euch dieses Stativ wirklich nur empfehlen.

Nikon: 70 Millionen Objektive verkauft, zwei neue im Gepäck

Ein toller Monat muss das für Nikon-Fans sein. Nikon ist nämlich gerade dabei, sein 70 millionstes Nikkor-Objektiv zu verkaufen. Eine stattliche Zahl, die man da nennt. Leider habe ich keine “Hitlist” der meist verkauften gefunden, dass würde mich schon sehr interessieren. Weiterhin hat man bei Nikon dann auch noch zwei neue Linsen im Lineup, welche wohl vermutlich am 28. Juni das Licht der Welt wortwörtlich erblicken werden. Hierbei handelt es sich zum einen um das Nikkor 18-300mm f3.5-5.6G ED VR, wahrscheinlich die Antwort auf das Tamron 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC PZD. Beides sehr starke Objektive, wie ich finde. Zum anderen wird die Objektivpalette bei Nikon durch das Nikkor AF-S 24-85mm f/3.5-4.5G ED VR ergänzt. Preise für die beiden Schmuckstücke werden verschieden angegeben, es scheint also noch nichts offizielles zu sein.

Welches ist euer Lieblingsobjektiv!

Foto für euch: Denkt an eure Liebsten!

Zum heutigen Foto gibt es nicht viel zu sagen, außer: Denkt mal wieder an eure Liebsten. Bringt eurer Frau einen Blumenstrauß mit, der Schwiegermama eine Packung Pralinen und dem Junior einen Spielzeug-Bagger. Tut es einfach. Ohne Grund. Ich liebe es!

Blumenstrauß

Blumenstrauß

Das Foto in höherer Auflösung findet ihr hier.

Fotografie und Webdesign – Probe-Studium an der Design Akademie Berlin

Oftmals ist es sehr spät, wenn man eine Leidenschaft wie die Fotografie für sich entdeckt hat. Man macht sich dann durchaus einen Kopf darum, wie das Leben wohl mit dieser Leidenschaft als Mittelpunkt verlaufen wäre. Hätte man die Fotografie studiert? Würde man jetzt sein Geld mit Fotografie verdienen? Wäre die Fotografie der Mittelpunkt des Lebens geblieben oder nur ein Mittel zum Zweck, wie etwa in der Werbung? Das sind alles Fragen, die man sich dann wohl viel zu spät noch einmal stellt. Diesem “Problem” stellt sich die Design Akademie in Berlin entgegen und bietet ein 3-tägiges Probestudium unter dem Motto “Erst probieren, dann studieren” an. Dabei erhalten die Studenten auf Probe Einblick in die Fotografie, die Medienkonzeption und die Webgestaltung. Gemeinsam wird in der Probe-Studienzeit ein Corporate Design entwickelt. Außerdem wird über berufliche Perspektiven nach dem Studium informiert und es gibt natürlich Zeit, die Professoren und Dozenten kennen zu lernen und mit Fragen zu löchern. Ebenso werden Fragen zum Studium beantwortet und jeder Teilnehmer kann schauen, ob er Studium in den genannten Bereichen beginnen möchte. Die Kurs-Teilnahmegebühr von 75 €uro wird bei tatsächlichem Studienbeginn verrechnet.

Ich finde es wirklich gut, dass es so etwas gibt, denn oftmals steht man vor der Wahl des Studiengangs wie das Kaninchen vor der Schlange. Hier hat man eben die Chance, einen Einblick in die Studiengänge zu erhaschen, seine Zukunftsperspektiven auszuloten und Fragen zu klären, die sonst vielleicht nicht einmal Gehör finden. Das heißt zwar nicht, dass man hinterher nicht doch im falschen Kurs sitzt, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte geringer sein. Besonders interessant finde ich die Chance, mit ehemaligen zu sprechen und ihren Werdegang zu beleuchten. So wird zum Beispiel Sebastian Flesch zugegen sein, welcher mittlerweile für die Agentur fischerAppelt arbeitet. Ein Austausch also mit eventuellen künftigen Kommilitonen, Dozenten und ehemaligen erscheint mir als perfekte Mischung. Ich hoffe, dass dieses Konzept auch in anderen Fachbereichen und Universitäten Beachtung findet, denn auch den Instituten kann ja nichts besseres passieren, als Studenten die im richtigen Studiengang sitzen :)

Was sagt ihr zu dieser Idee? Top oder Flop?

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Regionalverband Ruhr veranstaltet Foto-Slam – Preise winken

Wer im Einzugsgebiet der Ruhr wohnt, der kann ab dem 1. Juli 2012 beim “FotoSlam Emscher Landschaftspark” mitmachen und seine kreativen Ideen zum Thema “Picknick unter freiem Himmel” in Fotos umsetzen. Gefordert sind dabei vornehmlich aber nicht ausschließlich Studenten der Fotografie, Design, Medienwissenschaft, des Kommunikationsdesigns und vergleichbare Fachbereiche. Das “Jagdgebiet” der Fotografen erstreckt sich vom Landschaftspark Duisburg-Nord bis hin zur Kokerei Hansa in Dortmund. Wichtigstes Kriterium der Fotos ist der Bezug zur Realität des Emscher Landschaftsparks. Das heißt, die Fotos müssen zwingend dort aufgenommen worden sein, der Rest spielt eine untergeordnete Rolle. Denn ob Kunstfoto, abstrakte Inszenierung Portrait oder ähnliches, das alles Spielt als Ausschluß-Kriterium eines Fotos keine Rolle. Geprüft und prämiert werden die Bilder von einer mehrköpfigen Fachjury. Zusätzlich wird es ein offenes Voting über Social-Media Kanäle der “Metropole Ruhr” geben. Zwei Fotos haben dabei die Chance mit dem Preisgeld von 1000 €uro dotiert zu werden. Die sechs besten Bilder erfahren eine spezielle Ehrung, denn diese werden als kostenlose Postkarten an öffentlichen Plätzen im Ruhrgebiet ausgelegt. Das ist doch auch nicht schlecht 😉

Stellt also sicher, dass ihr eure Fotos rechtzeitig einricht. Mehr Informationen gibt es dann zu gegebener Zeit auf der Homepage des Emscher Landschaftspark

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