Durch Schmutz und Wasser – die erste Outdoor DSLR von Pentax

Fotografieren heißt für mich sehr oft – ab nach draußen. Bei Wind und Wetter, bei Regen und Schnee. Gut wäre, wenn man da ein wasserdichtes Objektiv dabei hat. Besser wäre, wenn man eine richtige Outdoor-Spiegelreflexkamera in der Tasche haben könnte, denn nicht selten entstehen die genialsten Fotos, weil man mit seiner Kamera Dinge tut die andere lieber bleiben lassen. Dazu zählen Wüstentouren mit Fotos in Bodennähe oder Panoramaaufnahmen von Matsch, der wegen eines Rallye-Autos durch die Luft gewirbelt wird 😀

Der Kamerahersteller Pentax hat diesen Trend bzw. den Need dafür erkannt und stellte die erste Outdoor-DSLR, die Pentax K-30 vor. Diese, wie ich finde, fantastisch designte DSLR bricht mit den üblichen Kompakt-Knipsen die der Markt als Outdoor-Geräte derzeit hergibt und zeigt, dass es eben auch eine Spiegelreflex sein kann, welche man mit ins Gelände nimmt. Die K-30 hat 81 Dichtungen im Body verbaut bekommen und ist damit zwar nicht 100% wasserdicht, kommt aber mit Regen und hoher Luftfeuchtigkeit einwandfrei klar. Auch mit Staub und Sand soll die K-30 keinerlei Schwierigkeiten haben. Sollte dennoch mal Schmutz auf den Sensor gelangen, reinigt ihn die Kamera selbst mit einem Ultraschall-Sensorreiniger. Alle Pentax-Objektive vorheriger Modelle sind kompatibel und können an der K-30 weiter benutzt werden. Verbaut wurde an der K-30 ein 16 Megapixel APS-C CMOS-Sensor wie er auch in der K-01 verbaut ist. Zusätzliche Kaufanreize hat Pentax mit dem 100%-Sichtfeld des Glasprismen-Suchers, dem neuen AF-Modul mit 9 Kreuzsensoren und einer schnelleren Serienbildfunktion geschaffen. Videos nimmt das Gerät auch auf. Für Sportfotografen dürfte das Shake-Reduction System interessant sein, welches unabhängig vom verwendeten Objektiv immer arbeitet.

Die Pentax K-30 gibt es ab Juli 2012 für den Preis von 850€. Sie ist in meinen Augen sehr interessant, wenn man viel in oben beschriebenen Situationen fotografiert. Bei einer Tour durch den Regenwald zum Beispiel würde ich mir so ein Geschoss schon wünschen. ihr auch?

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Gründer und Zeugwart bei www.blendstufe.de – Gegenlichtliebe, Available Light Fetischist

  • Was ich mich frage: klar ist die DSLR geschützt, unzerstörbar etc. (sozusagen) aber dann muss man doch wieder auf das Objektiv aufpassen? Und man weiß ja, dass der Preis für eine gute Linse den des Bodys um ein vielfaches übersteigen kann! Dann hat man am Ende einen perfekten Body aber kein Objektiv, das das alles aushält!

  • DooMMasteR

    das gibt es bei Olympus schon seit > einem Jahrzehnt 🙂
    ist schon sehr genial, seine DSLR auf nem Segelboot bei Sturm nutzen zu können
    oder auch am Strand keine Angst vor Wasser/Sand/Salz haben zu müssen